Alternative Heilbehandlungen

Homöopathie verwendet stark verdünnte natürliche Substanzen zur sanften Heilung von Beschwerden. Diese individuellen Mittel regen die Selbstheilungskräfte des Körpers an und zielen darauf ab, die Symptome ganzheitlich zu behandeln und das Wohlbefinden zu fördern.

Ohrakupunktur

Ohrakupunktur ist eine alternative Heilmethode, bei der bestimmte Punkte am Ohr stimuliert werden, um das Wohlbefinden zu fördern und verschiedene Beschwerden zu behandeln. Sie kann bei Stress, Schmerzen und Gewichtsreduktion helfen und das allgemeine Gleichgewicht im Körper unterstützen.


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Homöopathie

Was ist Homöopathie?

Homöopathie ist die ganzheitliche Behandlung von Körper, Geist und Seele auf der Basis des Ähnlichkeitsprinzips. 
Dabei sucht der homöopathisch erfahrene Heilpraktiker ein homöopathisches Arzneimittel, welches in seinem
Arzneimittelbild Symptome aufweist, die den Symptomen des kranken Menschen ähnlich sind. Die homöopathischen
Arzneimittel werden in potenzierter Form (verdünnt und geschüttelt) verabreicht.

Ziel der Behandlung

Der homöopathische Heilungsverlauf zielt darauf ab, den Menschen wieder soweit in einen harmonischen Zustand
zu bringen, dass er keine Krankheitssymptome mehr zeigt. Die Wahl des Mittels erfolgt anhand der verschiedenen 
Haupt- und Nebensymptome, die ein Patient aufweist.

Anwendung / Therapie- / Diagnosemöglichkeiten

Das wesentliche Prinzip der Homöopathie, die sog. Ähnlichkeitsregel, besagt, dass eine Substanz, die ein dem 
Krankheitsbild des Patienten ähnliches Leiden am gesunden Menschen erzeugen kann (Vergiftungssymptome),
homöopathisch aufbereitet, auch die Krankheit des Patienten heilen kann. Diese Umwandlung der Wirkung eines 
Stoffes vom Krankmachenden zum Gesundenden geschieht durch einen speziellen homöopathischen Herstellungsvorgang
für homöopathische Arzneien. Die Arzneiausgangsstoffe werden durch ein genau festgelegtes Potenzieren oder Dynamisieren 
(Verschütteln, verreiben, "verdünnen") verwandelt. Mit jeder schrittweisen Potenzierung (z. B. 1:10 = D1, oder 1:100 = C1) wird
eine zunehmende Umwandlung der "Arzneimaterie" in eine der Substanz typische "Arzneienergie" bewirkt.

Neben der Handhabung der Ähnlichkeitsregel, der ausreichenden Kenntnis der spezifischen Wirkung der Arzneimittel und
dem Wissen der homöopathischen Gabenlehre, ist für die homöopathische Behandlung, besonders der chronischen Krankheiten,
die Miasmenlehre (ererbte oder erworbene Schwächen, "Konstitution") von entscheidender Bedeutung für eine individuelle 
Arzneimittelfindung.

Ursachen / Hintergrund und Einsatz

Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden. (Similia similibus curentur). Dieses therapeutische Prinzip ist seit der Antike 
schon von Aristoteles überliefert bekannt. Doch erst Samuel Hahnemann (1755 - 1843) hat als erster dieses Heilungsprinzip 
systematisch beobachtet, erforscht, angewandt und 1810 seine Erkenntnisse und die Gesetzmäßigkeiten im 
"Organon der rationellen Heilkunde" veröffentlicht.

Diese Therapieform wird weltweit angewendet, so z. B. in Deutschland von homöopathisch praktizierenden Ärzten und 
Heilpraktikern. Sie wird sowohl als Einzelmittelhomöopathie als auch als Komplexmittelhomöopathie 
(oft auch in Kombination mit anderen Therapien) praktiziert.

Grenzen der Behandlung

Wenn der Körper bzw. die Organe und Zellen nicht mehr reaktionsfähig sind, kann die homöopathische Behandlung nicht helfen.



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